Alter Tropfen

für neue Traditionen

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1000 Liter Schnaps vom Fass pro Tag -

Bier nur aus Flaschen.

Rheine im Jahr 1947. Alles ist im Wandel.

Die Brennerei Lücke öffnet nach den schweren Jahren des Krieges wieder ihre

Pforten und führt die im 18ten Jahrhundert begonnene Erfolgsgeschichte fort.

Es sind bewegte Zeiten, in denen Heinz Lücke eines Tages die Idee eines

besonderen Kräuter-Likörs umtreibt. Über Monate hinweg probiert und tüftelt er,

verfeinert die Rezeptur um besondere Vegetabilien und Aromen, bis er schließlich

das Destillat perfektioniert, das den Beginn einer Erfolgsgeschichte bedeuten sollte.

Damals noch ausschließlich pur und eisgekühlt, wurde der Likör als "Felsenfeuer"

schnell über die Stadtgrenzen bekannt und beliebt. Als Rheine ab Mitte der 50er Jahre

zudem zu einem wichtigen Bundeswehrstandort und die Brennerei zur Bundeswehr-kneipe wurde, war der Likör sprichwörtlich "in aller Munde".

Bis zu 1000l Schnaps vom Fass gingen jeden Tag über die Ladentheke,

Bier gab es hingegen nur aus Flaschen.

Im Zuge der Stadterweiterung in den 60er Jahren beschloss die Stadt Rheine alle Brennereien aus der Innenstadt in die Randgebiete mit

landwirtschaftlicher Nutzung zu verlagern.

 

Für Heinz Lücke endete damit eine bewegte Zeit. Seine Söhne Heinz, Wolfgang und Dieter gingen ihre eigenen Wege und so endete damals auch die Ära der Brennerei Lücke und des Felsenfeuers, bis sie heute - gut 60 Jahre später als "Freudenfeuer" ihre Wiederauferstehung haben soll.

Die Feinbrennerei Sasse hält an zwei Redewendungen fest, denen sie allerlei Wahres abgewinnen: „Früher war alles besser“ und „Man muss mit der Zeit gehen“. Denn für alle bei Sasse hergestellten Produkte liegt ein traditionelles Rezept oder eine altehrwürdige Herstellungsart zugrunde, die in die Moderne überführt wurde. So entsteht das Besondere, dass jedes Destillat in sich trägt. Und das können Sie schmecken.

Mit jedem einzelnen Schluck.

www.Sassekorn.de

Tradition neu interpretiert:

Feinbrennerei Sasse